
Dein OMKMS-Bonus
Danke, dass du bei der OMKMS in Münster dabei warst!
Du hast dir meinen Vortrag über Webanalytics angehört und bist jetzt neugierig auf Matomo? Kann ich verstehen.
Hier kommen die Zusammenfassung sowie mein Bonus für dich – vier richtig wertvolle Trüffel-Tipps für dein Analytics-Setup.
Deine drei Learnings
Die drei zentralen Themen meines Vortrags waren:
- Bezahlte Anzeigen
- E-Mail-Marketing
- Organische Suche
Deine vier Trüffel
Die folgenden Quick-Wins & Ahas gab es:
- Kampagnen-URL kürzen
- Eigene Kampagnen-Parameter verwenden
- Unschärfe in der Analytics beheben
- Ladezeit prüfen
Deine drei Learnings aus meinem Vortrag
1. Bezahlte Anzeigen
Wenn du bezahlte Anzeigen schaltest, verwende Kampagnen-Tracking.
Achte bei den Kampagnen-Parametern auf den Trüffel #2. Wenn du eigene Kampagnen-Parameter verwendest, verhinderst du, dass Browser möglicherweise wesentliche Informationen vernichten.
2. E-Mail-Marketing
Verwende auf jeden Fall in Newslettern ein sauberes Kampagnen-Tracking. Auch hier ist Trüffel #2 wichtig, aber auch Trüffel #1 kann hier von Vorteil sein.
Prüfe zusätzlich, ob du auch bei normalen E-Mails von deinen Mitarbeitenden, aber vor allem bei Status-E-Mails aus dem CRM, Onlineshop etc. Kampagnen-Parameter verwendet werden. So erhältst du wichtige Informationen über die Verwendung aller Links in E-Mails und deine Besucher "versanden" nicht im Kanal "Direkte Zugriffe".
3. Organische Suche
Achte bei SEO nicht nur auf die Positionen in den Suchergebnissen, sondern auch darauf, ob deine Landingpages wirklich konvertieren. Hierzu ist ein wichtiges Kriterium ein gutes Tracking-Konzept. So erhältst du mehr Details über die Nutzung der Landingpage. Noch wichtiger ist jedoch die Definition von Zielen in der Analytics. Nur so kannst du auf einen Blick sehen, wie die einzelne Landingpage und Kampagnen auf deine Ziele einzahlen – oder eben auch nicht.
Deine vier Trüffel aus meinem Vortrag
Trüffel #1
Kampagnen-URL kürzen
Im Bereich von bezahlten Anzeigen wird vielfach darauf verzichtet, den kompletten Link mit Kampagnen- oder Tracking-Parametern anzuzeigen. Das ist ganz bewusst von den Plattformen so gewählt, denn solche Links wirken einschüchternd. Leser fühlen sich unsicher, ob sie dem Link vertrauen können.
Auch wenn du in Social Media oder direkt in einer E-Mail einen Link mit Kampagnen-Parametern platzierst, dann tritt genau dieser Effekt auf.
Die sogenannten URL-Shortener wie Bit.ly haben einen Gegentrend ausgelöst. Allerdings gibst du damit die Verantwortung an ein Unternehmen, das häufig nicht im Rahmen des EU-Datenschutzes agiert.
Mein Tipp daher:
Nicht nur die URL kürzen, sondern dafür ein geeignetes Tool verwenden. Ich empfehle YOURLS. → externe Webseite
Trüffel #2
Eigene Kampagnen-Parameter
Immer mehr Browser ändern URL-Parameter. So schneidet die Google Chrome-Alternative Brave grundsätzlich alle utm_ aber auch mtm_ Parameter ab. Und Apples Safari Browser tut dies im sogenannten Privat-Modus. Andere Browser werden vermutlich bald folgen.
Das Schöne bei Matomo ist, dass du die Kampagnen-Parameter frei wählen kannst. Einfach eine Anpassung in der Konfigurationsdatei vornehmen und Matomo verwendet die von dir gewünschten Parameter genau so, als wären es utm_ oder mtm_ Parameter.
Google Analytics bietet hier keine direkte Möglichkeit. Hier bist du ganz klar auf die Verwendung der utm_ Parameter angewiesen.
Du willst wissen, welche Anpassung du in Matomo vornehmen musst? Dann schreib mir einfach eine E-Mail und ich sende dir die Anleitung.
Trüffel #3
Unschärfe in der Analytics
Dieser Trüffel ist eigentlich nicht nur einer, sondern viele...
Ich habe hierzu einen eigenen Vortrag vorbereitet, den du dir weiter unten ansehen kannst.
Trüffel #4
Ladezeit prüfen
Zu lange Ladezeiten nerven und führen oft dazu, dass deine Website-Besucher vorzeitig abspringen. Doch wenn ein Besuch kürzer ist als die Ladezeit, wirst du ihn niemals in deiner Webanalytics finden – egal ob in Matomo oder Google Analytics.
Hast du Fragen hierzu? Dann buche jetzt dein unverbindliches Erstgespräch mit Joachim. Ich unterstütze dich auch bei diesem Thema.
Du willst mehr Wissen?
Mein Vortrag:
Wissen statt Raten
Verlässliche Zahlen in der Webanalytics
Hier zeige ich dir vier wichtige Punkte, warum die Zahlen in der Web Analytics - vor allem bei Google Analytics - so stark von den harten Fakten im CRM oder Onlineshop abweichen.
Die vier Take-aways aus diesem Vortrag sind:
- Datenverlust durch das Cookie-Banner
Prüfe den Einsatz einer Consent-freien Reichweitenanalyse! - Datenverlust durch Adblocker
Umgehe diesen Datenverlust mit einfachen Mitteln. - Datenverlust durch mangelhaften Pagespeed
Optimiere deine Webseite und alles ist gut :-) - Zu viele Daten durch »böse« Bots (aka Impersonator Bots)
Verwende IP-Filter und bessere Daten sind dir gewiss.
Mein Matomo Onboarding
Du hast jetzt voll Bock auf Matomo bekommen?
Du hast bereits Matomo im Einsatz?
Nun möchtest du die beschriebenen Probleme in den Griff bekommen?
Dann unterstütze ich dich sehr gerne.
Du hast zwei Optionen.
- Nach einem kostenlosen Erstgespräch klären wir in einem 1:1 deine wichtigsten Fragen.
- Wir starten richtig durch. Dann beginnt die Zusammenarbeit mit einem Onboarding.
Im Onboarding schaue ich mir deine Webseite an und lerne dein Unternehmen, deine Produkte und Angebote besser kennen. Dabei schaue ich in vielen Fällen als Themen-Fremder auf deine Seite und gebe dir gerne ein persönliches Feedback. Danach schaue ich mir deine Matomo-Instanz an und dokumentiere empfehlenswerte Änderungen in den Einstellungen, gebe Empfehlungen zur Installation kostenfreier Erweiterungen in Matomo und dokumentiere meine Empfehlungen rund um das Thema Datenschutz. Sofern vorhanden, schaue ich mir auch dein Consent-Banner und dessen Integration an und gebe dazu Empfehlungen.
Im Rahmen des Onboarding-Pro schauen wir dann in einem Workshop gemeinsam mit deinem Datenschutzbeauftragen in einem 2 1⁄2 bis 3-stündigen Workshop auf alle wesentlichen Punkte und es gibt auch eine erste Kurzschulung zum Dashboard und den Tipps zu Segmenten. All das kannst du dir auch auf der Seite zum Onboarding genauer durchlesen.
Hier verlierst du Daten in der Webanalyse
Der Consent-Banner aka Cookie-Banner
Die Akzeptanzraten von Consent-Bannern ist je nach Geschäftsbereich und Kundenklientel sehr unterschiedlich. »Love Brands« oder Finanzinstitute werden weit höhere Akzeptanzraten haben, da sie eine loyale Kundenschaft bedienen oder zumindest ein hohes Vertrauen genießen. Bei kleinen, unbekannteren Webshops und Einzelunternehmen sieht das häufig anders aus. Hier sehe ich immer wieder Akzeptanzraten von weniger als 50%. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass man in der Analytics - sofern man auf die Abfrage eines Consent angewiesen ist - nur mit einem Bruchteil der echten Besucherdaten arbeiten kann.
Mit Matomo kannst du eine sogenannte Consent-freie Reichweitenanalyse einrichten. Um also Daten über die Besucher der Webseite zu erhalten, ist die Abfrage von Cookies oder Consent nicht notwendig. Dafür darfst du dann aber auch keine Cookies setzen. Das ist ein Nachteil bei einer langen Customer Journey sein. Aber auch dafür gibt es eine Lösung: hybride Reichweitenanalyse.
Bei der hybriden Reichweitenanalyse startest du erst mal ohne die Abfrage eines Consents. Wenn du ohnehin ein Consent-Banner einsetzen musst, z. B. weil du externe Medien von YouTube einsetzt oder ein Chat-Tool für Supportanfragen, dann kannst du einfach zeitgleich nach einem Consent für Statistik fragen. Sobald dieser zugestimmt wird, darf man auch mit Matomo wieder Cookies setzen und eine längere Customer Journey kann wieder genauso erfasst werden wie bei Google Analytics.
Willst du hierzu mehr wissen, schreib mich gerne an.
Browser mit AdBlockern
Häufig denkt man, dass Adblocker nur das tun, was im Namen steht. Das ist auch bei einigen richtig. Aber es gibt genauso Adblocker, die weit mehr in ihren Ausschlusslisten haben. Zu dieser Kategorien gehören beispielsweise uBlock Origin oder Ghostery. Diese Adblocker verhindern nicht nur die Datenerfassung von unserem Platzhirsch Google Analytics, sondern auch von etracker, Piwik Pro, Plausible und eben auch Matomo.
Aber es gibt Lösungen dafür. Man muss »nur« die Bezeichnung der Scripte und des Datenendpunktes - also da, wo die Trackingdaten hingesendet werden - umbenennen. Mit Matomo geht das ganz einfach. Wie? Das erzähle ich dir gerne in einem kostenfreien Erstgespräch.
Datenverlust durch mangelhaften Pagespeed
Auch die Ladezeit hat einen gewichten Einfluss auf die Datenerfassung. In den allermeisten Fällen wird die sogenannte Seitenansicht (Pageview) erst erfasst, wenn die Seite auch vollständig geladen wurde. Das bedeutet, wenn deine Seite eine lange Ladezeit hat und der Kunde nervös ist, siehst du von dessen Aktionen nichts. Er klickt einfach beispielsweise auf "zurück" und ist schon wieder bei Google auf der Suchseite, noch bevor du überhaupt ahnst, dass er auf deiner Seite war. Das ist gerade bei Werbeanzeigen bei TikTok, Snapchat oder Instagram zu sehen. Das Klientel hier ist so hektisch unterwegs, dass Ladezeit von über 2 Sekunden häufig zu Abbrüchen führen. Schade. Es wäre vielleicht ein wichtiger Kontakt gewesen.
Die Lösung hierfür ist: sprich mit deiner Webagentur. Die müssen deine Seite schneller machen. Das Stichwort Core Web Vitals - ein Bäh-Begriff für Webdesigner - sollte man ernst nehmen. Nicht nur aus SEO Aspekten, denn auch im Tracking ist dies eine wichtige Kennzahl.
Zu viele Daten durch »böse« Bots
Nur etwa 50 % der Daten, die dein Webserver in die Weiten der Welt überträgt, werden von »echt« Menschen angefordert.
Man geht von etwa 25 % des Datenverkehrs aus, der von »guten« Bots erzeugt wird. Zu dieser Kategorie gehören prinzipiell alle Bots, die sich als Bot oder Crawler über den sogenannten User-Agent; also die Browserkennung; identifizieren. Die Bots der großen Suchmaschinen wie Google oder Bing gehören ganz klar in diese Kategorie. Aber auch Crawler von sozialen Netzen wir der OpenGraph-Bot von Facebook gehören eindeutig in diese Kategorie. Auch beliebte Tools wie der Screaming Frog oder Toolanbieter wie Sistrix, Semrush etc. kennzeichen ihre Zugriffe, dass wir sie einfach filtern können.
»Böse« in unserem Sinn wird ein Bot dann, wenn wir ihn nicht als solchen identifizieren können. Und im Rahmen der Analytics kommt hinzu, dass ein Bot in der Datenerfassung nur Nachteile bringt, wenn JavaScript wird und somit die Tracking-Scripte ausgeführt werden. Daher wird die Anzahl der »bösen« Bots in den meisten Fällen für die Webanalytics bei weniger als dem Marktanteil von 25 % liegen - aber dennoch kann dies für deine Auswertungen erheblichen Schaden anrichten.
Die Lösung hier ist so komplex wie simpel. Man muss »nur« die Botnetze über Filterlisten erkennen und die Datenerfassung vermeiden. Bei Google Analytics gibt es keine mir bekannte Lösung. Bei Matomo gibt es ein kostenfreies Plugin mit dem vielsagenden Namen »Tracking Spam Prevention«.
Die oben genannten Anteile können natürlich bei jeder Webseite anders aussehen, aber im Großen und Ganzen sollte es in etwas so stimmen.
Und nun. Butter bei die Fische...
Das ich Matomo liebe, hast du bereits gemerkt. Wie auch du mit Matomo durchstarten kannst, erzähle ich dir gerne bei einem unverbindlichen Erstgespräch.